| Geschichte | entdeckt 1937 in den USA von Audrieth und Sveda 1950 durch Fa. ABBOTT in den Handel gebracht unter dem Markenzeichen "Sucaryl" |
| Synthese | Cyclohexylamin wird üblicherweise mit Amidosulfonsäure umgesetzt. Dabei wird bei Temperaturen über 100 °C in hochsiedenen Lösemitteln oder im Druckreaktor gearbeitet. Es entsteht dabei Cyclohexylammoniumsalz, das mit den entsprechenden Hydroxiden umgesetzt wird. Dabei wird Cyclohexylamin freigesetzt. |
| Sensorik/Süßkraft | angenehmes Geschmacksprofil 35-40 fach süßer als Zucker |
| Eigenschaften |
| physiologisch | wird meist nicht verstoffwechselt und unverändert über die Nieren ausgeschieden kein physiologischer Brennwert, d.h. kalorienfrei zahnschonend und für Diabetiker geeignet |
| anwendungstechnisch | nadelförmige, farblose Kristalle, geruchlos äußerst hitzestabil gut geeignet zum Backen und Kochen lange lagerfähig nicht hygroskopisch pH-Wert: 5,5-7,5 synergistische Wirkung mit allen anderen Süßstoffen, besonders geeignet ist die Kombination mit Saccharin Natrium 450-fach im Verhältnis 10:1 |
| ADI-Wert | 7 mg/kg Körpergewicht |
| Anwendungsgebiete | Tafelsüßen (Tabletten, Streu- und Flüssigsüßen) Getränke auf Wasser- und Milchbasis Puddings, Desserts Süßwaren, Schokolade Backwaren und -mischungen Müsli, Cornflakes, Cerealien Kaugummi Brotaufstriche Konfitüren, Marmeladen Zahnpasta, Mundwasser Multivitaminpräparate Arzneimittel Obst- und Sauerkonserven |