Aspartam

Geschichteentdeckt im Jahre 1965 bei G.D. Searle von James Schlatter
SyntheseAspartam stellt ein Dipeptid der beiden Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin als Methylester dar. Es wird durch Bindung der beiden Aminosäuren mit nachfolgender Veresterung synthetisiert.
Sensorik/Süßkraftangenehmer, rein süßer Geschmack, zuckerähnlich
ca. 200 fach süßer als Zucker
Eigenschaften
physiologischwird im Körper in seine Bestandteile aufgespalten, daher für Menschen mit Phenylketunorie nicht geeignet
nicht völlig kalorienfrei, da aus Proteinbausteinen zusammengesetzt (4 kcal); diese fallen aber aufgrund der geringen Dosierung nicht ins Gewicht
zahnschonend und für Diabetiker geeignet
anwendungstechnischweißes, kristallines, geruchloses Pulver
wenig hitzestabil, daher oft in Kombination mit Acesulfam K eingesetzt
kann bei längerer Lagerung Süßkraft verlieren
verstärkt und intensiviert Aromen
ADI-Wert40 mg/kg Körpergewicht
AnwendungsgebieteTafelsüßen (Tabletten, Streu- und Flüssigsüßen)
Getränke auf Wasser- und Milchbasis
Puddings, Desserts
Eiscrème und Tiefkühldesserts
Süßwaren, Schokolade
Müsli, Cornflakes, Cerealien
Kaugummi
Obstkonserven
Marinaden, Saucen, Feinkost
Zahnpasta, Mundwasser
Multivitaminpräparate
Arzneimittel