Ernährungsphysiologische Vorteile von PALATINOSE
PALATINOSE wird vollständig verdaut und im Dünndarm als Glukose und Fruktose resorbiert, so dass es im Ergebnis
genauso viel Energie
liefert wie die meisten anderen Zucker (4 kcal/g). Dabei erfolgen Hydrolyse und Resorption zwar vollständig, aber
wesentlich langsamer
als bei Zucker. Blutzucker- und Insulinspiegel steigen dadurch weniger stark an als bei Glukose bzw. Zucker.
Der
glykämische Index (GI)
ist ein quantitatives Maß zur Einteilung von Lebensmitteln gemäß ihrer Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel. Er beträgt für PALATINOSE lediglich 32, das heißt es handelt sich um ein Kohlenhydrat mit sehr geringer glykämischer Wirkung.
Die Energiezufuhr bei PALATINOSE erfolgt langsamer und länger anhaltend. Für Muskulatur und Gehirn bedeutet dies eine gleichmäßigere
Energiezufuhr über einen längeren Zeitraum
als bei Kohlenhydraten, die schnell resorbiert werden.
Nach der Aufnahme werden Glukose und Fruktose aus PALATINOSE in der gleichen Art und Weise verstoffwechselt wie auch Zucker. Da PALATINOSE langsamer, aber vollständig verdaut und resorbiert wird, ähnelt die
Magen-Darm-Verträglichkeit
auch beim Verzehr von größeren Mengen der von Zucker.
Aufgrund der im Vergleich zu Zucker stabileren Glukose-Fruktose-Molekülbindung von PALATINOSE kann es von den Bakterien der Mundflora kaum genutzt werden und daher sogar die Bildung von Plaque hemmen. Untersuchungen mittels pH-Telemetrie haben bestätigt, dass PALATINOSE
zahnfreundlich
ist.
Damit stellt PALATINOSE eine ideale Alternative zu Zucker, Glukose, Maltodextrin und anderen leicht verdaulichen und leicht fermentierbaren Kohlenhydraten dar.